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16.10.2009, 20:38 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #1babybabe
Haarausfall und antiandrogene Pille
Meine Frage an Euch:
Kann man wenn man eine antiandrogene Pille einnimmt anlagebedingten Haarausfall ausbilden?
Ich nehme seit 6 Jahren die Pille. Davon 6 Jahre die Valette und jetzt den 2. Monat die Belara. Durch die Pille hat sich mein schon immer sehr dünnes und plattes Haar deutlich gebessert. Ich hatte sogar richtig volles Haar. Doch nun leide ich seit März/ April unter Haarausfall. Mein Hautarzt sagte es wäre anlagebedingt und meinte ich brächte eine antiandrogene Pille und die Valette sei da "nicht so gut".
Bin dann zu meiner Frauenärztin. Die fand das sehr komisch und sagte die Valette sei schon eine antiandrogene Pille und super für die Haare. Sie hat mir dann mal die Belara verschrieben, sagte aber dass Sie nicht glaube, dass die Pille die Ursache sei. Ich finde das sehr merkwürdig. Die widersprechen sich doch alle gegenseitig. Was soll man da denn glauben?
Was ist eure Meinung?
Mal nebenbei: Mir fallen Haare am ganzen Kopf aus, d. h. sie werden insgesamt dünner (diffus). Natürlich auch am Scheitel. Ich glaube aber dennoch nicht, dass es anlagebedingt ist.
Mein Hautarzt hat mir Regaine verschrieben. Ich nehme es seit Anfang Juli. Bis auf ein paar kleinste Härchen am Stirnansatz hat sich nichts getan. Meint ihr, dass es bei mir vllt gar nicht wirkt? Hilft Reagine nur bei anlagebedingtem oder auch bei diffusem Haarausfall?
Bin übrigens 21.
Würd mich über antworten freuen.Geändert von babybabe (16.10.2009 um 20:43 Uhr)
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17.10.2009, 16:12 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #2Karina1351
Hallo,
ich hab dasselbe mit der Valette erlebt, Haarausfall richtig büschelweise.
Hab den Verdacht, dass das Gestagen nicht von jeder Frau vertragen wird.
Würde so gerne auf die biogene Pille Qlaira umsteigen, bei der ist das
Östrogen natürlich aber leider das Gestagen dasselbe wie in der Pille Valette.
Da du die Belara erst 2 Monate einnimmst kann man noch nicht sagen ob sie
bei deinem Haarausfall Wirkung zeigt, mein Gyn meint das kann 3-6 Monate
dauern.
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18.10.2009, 13:54 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #3Finni
Vielleicht durch den Wechsel
Hallo,
hört sich ja auch ein bißchen an wie bei mir. Nur das ich unter der Pilleneinnahme schon fast von Anfang an Haarausfall diffus hatte, es aber nie auf die Pille schob.Nachdem ich dann ja im April die (androgene) Pille wechselte, fiel mir der Haarausfall dann deutlich am Scheitel/Stirnansatz auf. Da merkte ich erst den Zusammenhang. Ich habe gelesen, dass das künstliche Östrogen der Pille bei einigen Frauen nicht genug wirkt, um das Haar zu erhalten/schützen. Ich möchte es daher mal ganz ohne Pille probieren, hab aber Angst vorm Absetzen, da es nach dem Wechsel ja schon so blöd war. Wenn du unter Valette keinen Haarausfall hattest, kommt es sicher nur vom Wechsel auf die Belara. Ich möchte auch nicht glauben, dass es immer gleich bei uns jungen Frauen die androgenetische Alopezie ist.
Alles Gute!
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18.10.2009, 18:12 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #4babybabe
Danke für eure Antworten.
@ Finni: Leider kommt es nicht durch den Wechsel. Ich habe die Valette 6 Jahre genommen. Den Haarausfall habe ich etwa seit April diesen Jahres. Im August habe ich dann zur Belara gewechselt. Ich hatte den Haarausfall schon lange vor dem Wechsel. Jetzt leide ich schon knapp 7 Monate darunter. Das muss doch irgendwann aufhören...
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18.10.2009, 18:21 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #5Karina1351
Wie stark ist denn dein Haarausfall, hauptsächlich beim Haare waschen?
Gehen dir die Haare am ganzen Kopf aus oder nur am Scheitel?
Ich hab den Verdacht, dass die ganzen Haut- und Haarpillen wie belara, diane,
Valette und co mehr Schaden anrichten als nützen.
Allerdings nach dem Absetzen der Pille gingen mir trotzdem noch massiv Haare
raus auch nach 1,5 Jahren hat es nicht aufgehört.
Der Arzt meint ja, wenn es einmal ins Rollen kommt, kann man es schwierig
wieder in den Griff bekommen.
Es ist eine langwierige Sache, wie ihr ja selbst schon gemerkt habt.
Fatal war bei mir das Absetzen der Pille noch zusätzlich. Nach
der Valette bekam ich eine derbe Akne, die genauso hartnäckig ist wie der Haarausfall. Deshalb sollte man wenn man nur leichte Pickel hat keine Antiandrogene Pille nehmen.
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18.10.2009, 18:31 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #6Finni
Doch von Pille?
Das einzige, was mir dazu noch einfällt, wenn man schon eine antiandrogene Pille nimmt, ist, dass man vielleicht wirklich nach Jahren gar kein eigenes Östrogen mehr hat und deshalb die Haare ausfallen? Wenn man das nur besser wüßte...man liest im Netz doch oft, dass bei Frauen nach dem Absetzen die Haare wieder wachsen. Man weiß es nicht, aber einen Versuch wäre es wert...ich habe nur so Angst, dass der Körper ein Jahr braucht, um wieder selbst zu produzieren. Und bis dahin geht der Haarausfall weiter? Es ist echt schlimm...nicht aufgeben, lass alles untersuchen! Mir wurde jedenfalls die Pille nicht gegen Haarausfall verschrieben, sondern nur zur Verhütung. Und nach ein paar Jahren war auf einmal mein Haar dünn. Aber das gibt ja auch kaum ein Arzt zu, dass es einen Zusammenhang gibt. Ich denke nur, diffusen Haarausfall kann man doch nicht mit Regaine behandeln oder? Man kann sich das doch nicht auf den ganzen Kopf schmieren...hilflos...
Alles Liebe
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18.10.2009, 18:46 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #7babybabe
Die meisten Haare verliere ich beim Haarewaschen und kämmen. Sie Juli benutze ich Regaine. Immer wenn ich es aufgetragen habe und mir danach die Haare kämme, fallen auch viele aus. An Haarwaschtagen sind es vllt so um die 250, ansonsten 150. Nach dem Haarewaschen, kann ich die Haare regelrecht rausziehen, dassselbe beim wachen. Ich sehe auch überall Haare herumliegen. Wenn ich die Haare offen trage, bemerke ich oft, dass Haare an meinen Armen/ an der Kleidung herunterhängen.
Die Haare gehen am ganzen Kopf aus. Man sieht allerdings auch am Scheitel lichte Stellen. Vor allem an den Seiten, über den Ohren sind die Haare sehr sehr dünn geworden. Am Hinterkop habe ich einen Wirbel, der sieht schon fast wie ein Loch aus. Mein Zopf ist ebenfalls dünner geworden.
Mein Hautsarzt hatte im Juli einen Trichoscan gemacht. Er hat meine Blutwerte kontrolliert und die waren in Ordnung. Danach meinte er es wäre anlagebedingt und ich solle Regaine nehmen oder mir eine andere Pille verschreiben lassen.
Das glaube ich allerdings nicht. Ich denke vielmehr, er hat alle Werte kontrolliert und dann einfach alles andere als Ursache ausgeschlossen und behauptet es wäre anlagebedingt. Ohne es weiter zu hinterfragen. Da dieses typische Lichtungsmuster bei mir nicht der Fall ist, glaube ich er hat Unrecht. In meiner Familie leidet niemand unter anlagebedingtem Haarausfall. Mein Papa ist fast 50 und hat sehr dickes, dichtes Haar. Meine Mutti hat zwar dünne Haare, aber keinen Haarausfall. und das ganze wird doch vererbt, oder? es heißt doch "anlagebedingter" Haarausfall.
@ Finni: ich glaube auch nicht, dass man diffusen Haarausfall mit Regaine behandeln kann. Bei mir hat es bisher auch nicht geholfen. ich habe mehrnoch die Vermutung, dass die Haare noch mehr ausgehen, nachdem ich das Zeug draufgeklatscht habe. Ich wurde auch nicht vom Arzt informiert, dass ich das mein ganzes Leben nehmen muss und absetzten ist ja auch nicht so eichfach... Es ist einfach ein Teufelskreis. Ich bin 21 und habe sooo dünnes Haar. Das kanns doch nicht sein!Geändert von babybabe (18.10.2009 um 18:49 Uhr)
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18.10.2009, 18:47 Haarausfall und antiandrogene Pille Beitrag #8Karina1351
Ich war schon bei über 20 Ärzten, Gyns, Endos in der Hautklinik in den 2 Jahren und hab gelernt, dass man in Punkto Haarausfall von den Ärzten keine
Hilfe zu erwarten hat.
Sie versuchen lediglich das ein oder andere Mittelchen auszuprobieren.
So richtig den Ultimativen Rat hatte bisher noch keiner.
Ich hätte ja gerne die biogene Pille benutzt Qlaira aber die hat dasselbe Gestagen wie die Valette, somit scheidet sie für mich aus.
Ich hab gelesen, dass die meisten Frauen einen natürlichen Progesteronmangel
haben allerdings verschreiben die Gyns nicht gerne dieses natürliche Progesteron. Deshalb wäre es vielleicht mal gut zu einem Heilpraktiker/in zu
gehen, vielleicht am besten zu einer Frau, die kann das Problem evtl. besser
nachvollziehen.
Wenn man vielleicht die Pille absetzen würde und gleichzeitig mit Progesteron
anfangen würde könnte ich mir vorstellen hätte man vielleicht eine Chance.
Vielleicht kann ma auch durch Tee oder andere hormonhaltige Kräuter die
eigene Östrogenproduktion wieder in Gang bringen.
Eine Freundin von mir hat die Valette abgesetzt und 1 Jahr ihre Tage nichtmehr bekommen, dann hat ihr die Heilpraktikerin Himberblättertee und
noch was homöopatisches verordnet, sie bekam ihre Tag wiede und bald
darauf war sie schwanger. Ob es Zufall war oder Können der Heilpraktikerin
kann ich natürlich nicht beurteilen.
Aber vielleicht wäre in so einer Behandlug der Ansatz zu suchen was meint ihr
dazu????
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