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20.08.2010, 03:17 Albträume durch Haarausfall Beitrag #1Sydney23
Albträume durch Haarausfall
Hallo ihr Lieben!
Ich habe mich schon ein wenig durch das Forum gelesen, mich aber dafür entschieden selbst nochmal mein Problem zu schildern.
Ich bin 23 Jahre alt und habe seit einiger Zeit starken Haarausfall. Ich kann gar nicht sagen, wann genau das losging. Bemerkt hat es mein Friseur. Er meinte, man könne mir für eine Südländerin doch zu stark auf die Kopfhaut sehen. Er hat mir empfohlen, mein Brustlanges Haar auf Schulterlänge zu schneiden, damit sich das Haar regenerieren kann. Und ich sollte Feuchtigkeitssprays benutzen.
Vielleicht aber mal bisschen was zu mir erst:
Ich hatte früher immer sehr dickes, lockiges Haar und nie viele Probleme mit Haarausfall, Spliss und Co. Es war immer eine Tortur für mich, meine Haare zu fönen, weil es so lange dauerte, dass mir die Arme wehtaten.
Ich habe vor einigen Jahren begonnen, mir die Haare zu glätten. Nicht jeden Tag und ich hatte anfangs ein schlechtes Glätteisen, dass sich nur bis auf 180°C erhitzte und meine Haare nicht richtig glättete. Damals hatte ich dann viel Spliss bekommen, aber immer noch dickes Haar gehabt. Vor ungefähr 1-2Jahren fing der Haarausfall an. Er schlich sich mehr oder weniger ein. Es war anfangs nicht viel - und ich zähle die Haare auch gar nicht, mir ist es egal, was andere sagen, ich bin überzeugt, auch unter 100 Haare am Tag nennt man es "Haarausfall". Mit der Zeit hab ich beim Duschen richtige Büschel verloren und auch mein Haarekämmen.
Ich habe mir letztes Jahr ein gutes Glätteisen (also eins das das 250°C heiß wird) besorgt und mir auch ziemlich oft die Haare geglättet. Da ich keinen guten Hitzeschutz hatte, bekam ich extremen Spliss, aber die Haare waren immernoch relativ voll.
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich 5 Jahre lang die Pille nahm und nach meiner Trennung im Februar- die sich inklusive zuvoriger Beziehungsdramen ungefähr 1,5 Jahre "hinzog" - die Pille absetzte. Aus unterschiedlichen Gründen habe ich vor einem Monat wieder begonnen, sie zu nehmen (die Femigoa). Ich hab einfach meine alte Packung, die noch ein paar Streifen hatte, weiter genommen.
Abgesehen von meiner Trennung hatte ich auch so privaten Stress durch die Uni, meinen Umzug, die Planungen für mein Auslandssemester und ein Vollzeitpraktikum neben dem Studium.
Seit ich mir die Haare hab schneiden lassen, achte ich nun (vielleicht zu) extrem darauf, was mit ihnen passiert. Ich glätte sie vielleicht 1 mal die Woche (mit einem super Hitzeschutz, weshalb ich durch das Glätten keinen Spliss mehr bekomme), wenn ich ausgehe, außerdem benutze ich nur Silikonfreie Shampoos und nach jeder Haarwäsche (i.d.R. alle 2 Tage) nutze ich noch Feuchtigkeitsmilch.
Ich habe allerdings das Gefühl, meine Haare fallen noch schlimmer aus.
Kann mir vielleicht einer von euch helfen?
Zum Arzt kann ich erstmal nicht gehen. Ich bin seit 1Monat und noch weitere 5 Monate im Ausland.
Ich habe ja verschiedene Theorien:
a) Mangel an irgendwelchen Vitaminen oder Zink, Eisen, etc
b) Verursacht durch die Pille (laut Packungsbeilage "nur gelegentlich")
c) Verursacht durch die veränderten Wasser- und Wetterverhältnisse hier (und dass es sich mit meinem Shampoo von zu Hause nicht verträgt)
d) verursacht durch Ernährungsumstellung (ich hab seit Anfang des Jahres 10kg abgenommen, was sich jetzt gerade aber hinzieht durch eine Appetitzunahme aufgrund der Pille)
e) Vertrage ich die Pille vielleicht aufgrund meiner Gewichtsreduktion nicht und das verursacht den Haarausfall.
f) Es sind Nachwirkungen von meiner Trennung, die ich erst vor einigen Wochen richtig überwunden habe.
Ich weiß allerdings nicht, wo ich jetzt anfangen soll.
Soll ich mit Zink oder Kieselerde starten?
Oder die Pille wieder absetzen (im Grunde benötige ich keinen Verhütungsschutz zur Zeit)?
Oder soll ich ein Shampoo hier kaufen und austesten (vllt. eins gegen Haarausfall)?
Soll ich irgendwas an meiner Ernährungsweise ändern?
Ich tendiere ja fast dazu die Pille abzunehmen UND es mit Zink zu probieren UND ein neues Shampoo zu kaufen.
Könnt ihr mir irgendeinen Tipp geben? Ich bekomme schon Albträume, dass ich bald eine Glatze habe!
Ich wäre dankbar über jeden Tipp.
Liebe Grüße,
Sydney
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22.08.2010, 22:26 Albträume durch Haarausfall Beitrag #2Stormdawn
Hallo Sydney23,
falls du einen langen Atem und viel Zeit hast, kannst du dir ja mal mein Haartagebuch durchlesen. Ich hatte vor ca. 1 Jahr kreisrunden Haarausfall und danach noch so einige andere Problemchen, und das ist jetzt gerade endlich alles weg.
Generelle Tipps:
- Sofort alles Glätten und Föhnen einstellen.
- Nochmal deutlicher: Sofort alles Glätten und Föhnen einstellen!
- Waschen nur wenn nötig, auf keinen Fall täglich! Alle 5-7 Tage reicht!
- Nicht rauchen, nicht oder nur wenig Alkohol, gesund essen, Sport machen (versteht sich bei Haarausfall von selbst, denke ich)
- So wenig künstliches Zeug (Shampoo, Festiger, Spülung, Kuren, ...) an deine Kopfhaut und Haare lassen wie möglich. Dein Körper bildet selbst alle nötigen Pflegestoffe mittels des Kopfhautsebums ("Fett").
- Dieses Sebum täglich mit einer Bürste von der Kopfhaut ausgehend in deinen Haaren verteilen. Vor allem trockene Haare saugen, wenn sie nicht durch Silikone versiegelt sind, irrsinnige Mengen davon auf!
- Weitere Pflege mittels Kokosöl und anderen natürlichen Produkten möglich, s. Forum
- Shampoo solltest du auf NK (Naturkosmetik) umstellen. Warnung: Dadurch können deine Haare erstmal anfangen, richtig blöd auszusehen, da dann die ganzen (jetzt schon vorhandenen) Schäden sichtbar werden! Nicht davon verunsichern lassen. KK (Konventionelle Kosmetik) verursacht oft diese Schäden. Kannst ja z.B. die Produkte von Aubrey Organics (AO) verwenden, die benutzen hier sehr viele und schwören darauf.
- *Alles* was du an deine Haare lässt, vorher auf Inhaltsstoffe überprüfen! (Stichwort: INCI-Datenbank, z.B. codecheck.info)
- Auch selbstverständlich: jegliche Behandlung der Haare einstellen, was Färben, Dauerwelle/Dauerglätten und so angeht!
- Allgemein solltest du dich allermindestens über die Themen Silikone und Tenside informieren, sowie die Infos für Neuzugänge gründlich durchlesen. Du wirst dich wundern, was du dir dein ganzes Leben lang in deine Haare geschmiert hast...
Die Hormonumstellung durch die Pille kann in meinen Augen Haarausfall verursachen, wie jede andere Hormonumstellung auch. Das menschliche Hormonsystem ist irrsinnig komplex. Dasselbe gilt für deinen Stress, das geht über denselben Weg ebenfalls an die Haare.
Versuch das irgendwie zu stabilisieren: Pille entweder absetzen oder nach Anweisung nehmen, Stress minimieren und Entspannungstechniken lernen (da gibt's viel!).
Ich hab selbst viel rumprobieren, lesen und nachdenken müssen, bis ich meine Probleme in den Griff bekommen habe. Dafür hab ich jetzt endlich Haare, die schön aussehen und auf dem Kopf bleiben, wo sie hin gehören, und eine Kopfhaut, die gesund ist und diese Haare sowie ihre Haarwurzeln vernünftig versorgen kann.
Mein Haartagebuch ist an einigen Stellen etwas chemisch geworden, lass dich davon nicht verunsichern, ich habe da versucht ein wenig diese Tensid-Sache zu begreifen. Daher kann ich dir den Tipp geben, dass eine stärkere Verdünnung vom Shampoo zwar weniger "Waschwirkung" hat, aber auch weniger Irritationen verursacht. Das kannst du bei Bedarf auch mal probieren.
Ja, und dann gibt's noch kilometerweise andere Haartagebücher, die dir sicher auch einige interessante Einblicke gewähren werden.
ich persönlich hab für mich beschlossen, dass es das Sinnvollste ist, die Haare so wachsen zu lassen wie sie eigentlich gedacht waren, ohne irgendwelches Styling oder angebliche "Pflege"produkte...das hat sehr geholfen! Wahrscheinlich ist einfach in Ruhe lassen bzw. nur noch mit natürlichen Sachen drangehen die beste Lösung!
Viel Erfolg!
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22.08.2010, 22:42 Albträume durch Haarausfall Beitrag #3fridaaa
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23.08.2010, 00:20 Albträume durch Haarausfall Beitrag #4Stormdawn
In einem Wort: Nö!
Ich mach das selbst so und es ist nicht unhygienisch, unter folgender Voraussetzung.
Der Trick ist folgender: "Fettige Haare" gibt's eigentlich naturgemäß gar nicht so in der Form wie wir sie kennen. Würde man die Kopfhaut völlig in Ruhe lassen, dann würde sie nur sehr wenig Sebum ("Fett") bilden, und das würde völlig ausreichen. Blöderweise fängt man in unseren Breiten an, selbst Neugeborene sofort täglich in Shampoo zu ersaufen, Erwachsene machen das sowieso.
Die Folge: Unsere Kopfhaut wird durch die aggressiven Tenside täglich entfettet. Nu' ist unser Körper ja auch nicht blöd, und bemerkt, dass das eigentlich als Schutz und Pflegemaßnahme produzierte Sebum aus irgendeinem Grund plötzlich weg ist. Was macht er also? Er produziert mehr Sebum. Was macht der Körperbesitzer? Er sieht, dass die Haare fettiger werden, und wäscht häufiger und mit aggressiveren Shampoos ("für fettige Haare"). Was macht der Körper? Wieder mehr Fett.
Das Spielchen geht dann so lange weiter, bis der Körperbesitzer gewonnen hat und das gewünschte Ziel - fettfreie Haare - erreicht ist. Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit daran, dass so oft gewaschen wird, und produziert nicht nur mehr, sondern vor allem auch schneller Sebum. Dadurch ist es ihm möglich, überhaupt noch Sebum auf der Kopfhaut abzusetzen.
Das ist die Ursache für "fettige Haare"!
Es ist eine einfache Schutzreaktion des Körpers darauf, dass man der Kopfhaut täglich den Sebumfilm mittels Shampoo entfernt.
Wenn man nun den Waschrhythmus verlängert, registriert der Körper das ebenfalls und hört mit dem übermäßigen Fetten auf. Das dauert eine Weile (der Mechanismus dafür ist etwas träge), aber nach einigen Wochen stellt er sich darauf ein. Dann kann man den Rhythmus wieder weiter verlängern, bis das gewünschte Intervall erreicht ist.
Damit das hier nicht alles nur graue Theorie ist: Bei mir ist's genau so gewesen!
Ich hatte immer "schnell fettendes Haar", musste täglich waschen um es überhaupt in den Griff zu bekommen. Bis ich vor kurzem den Zeitraum zwischen zwei Haarwäschen wie beschrieben verlängert habe (erst täglich, dann alle 2 Tage, dann alle 4 Tage, jetzt alle 5-7 Tage). Das Resultat: Früher glänzten meine Haare bereits nach 24 Stunden nur so vor Fett, inzwischen braucht es dafür fast eine Woche! Nach 3 Tagen sieht es noch aus wie frisch gewaschen, vorausgesetzt - und das ist wichtig - man verteilt das Sebum von der Kopfhaut mit einer Bürste in den Haaren.
Das ist das Erstaunliche daran: Wir wollen hygienisch sein, dabei erreichen wir mit dem häufigen "sauber machen" das exakte Gegenteil - unser Körper produziert nur noch mehr Fett. In meinen Augen ist es sogar hygienischer, einen längeren Haarwaschrhythmus zu haben, sobald der Körper sich daran gewöhnt hat, weil er dann viel weniger Fett bildet.
Nichtsdestotrotz muss man waschen, da ja auch Schmutz aus der Umwelt mit der Zeit in den Haaren hängen bleibt (Stichwort Luftverschmutzung und so). Aber täglich oder alle 2 Tage halte ich für derbe übertrieben, das habe ich bis vor kurzem so gemacht und es hat mir 'ne Menge Probleme beschert, die sich alle von einer trockenen, gereizten Kopfhaut ableiteten.
Alle 5 Tage reicht, sobald der Körper daran gewöhnt ist.
Das Einzige, was dieser Sache im Wege steht, ist das Bild von Sauberkeit, welches uns von der Werbung vermittelt wird - die verkaufen schließlich Shampoo.Geändert von Stormdawn (23.08.2010 um 00:25 Uhr)
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23.08.2010, 04:58 Albträume durch Haarausfall Beitrag #5Sydney23
Danke für die ausführliche Antwort!
Hallo Stormdawn!
Vielen lieben Dank, dass du dir so viel Zeit genommen und dir die Mühe gemacht hast, mir die Tipps zu geben.
Ich versuche, auf alles einzugehen.
Glätten/Fönen: Ich glaube, dass ich das leider nicht ganz sein lassen kann, zumindest das Glätten, wenn ich abends ausgehe. Fönen tu ich sie mir ohnehin nur wenn es schnell gehen muss (um sie zu glätten) oder im Winter, wenn ich morgens dusche und dann rausgehen will.
Ernährung und Bewegung: Ich rauche nicht, trinke auch nicht viel Alkohol und versuche stets (allein durch meine Diät bzw. Ernährungsumstellung) mich gesund zu ernähren mit viel Obst und Gemüse. Sport habe ich bis vor meinem Auslandssemester mehrmals wöchentlich gemacht, hier muss ich mich leider noch zum Joggen motivieren, ich bin aber zuversichtlich
Haarwäsche: Ich wasche mir zur Zeit jeden 2.Tag die Haare. Dass das nicht sehr gesund für Haare und Kopfhaut ist, habe ich bereits gehört. es fällt allerdings schwer, die Haare einige Wochen lang "fettig" zu halten, um sich daran zu gewöhnen. Vielleicht beginne ich erst mal mit 1-2Tage länger.
Haarprodukte: Glücklicherweise benutze ich vielleicht alle paar Monate einmal bisschen Haarspray oder Schaumfestiger, wenn überhaupt. Das höchste der Gefühle ist ein bisschen Haarwachs von Swiss-o-par in die Haarspitzen. Ich habe eine zeitlang Shampoos von Alverde benutzt und seitdem auch keine Silikonschampoos mehr an meine Haare gelassen. Die Alverde-Shampoos haben einen ganz komischen Film auf meinen Haaren hinterlassen. Vielleicht probier ich mal Aubrey Organics. Ich hab auch schon angefangen, weniger Shampoo pro Haarwäsche zu nutzen.
Pille: Die Pille habe ich nun nicht mehr weitergenommen, auch aus anderen Gründen.
Inhaltsstoffe: Ich denke, ich werde mir die Links mal ansehen, danke!!
Allgemein vielen Dank für die Tipps, ich werde das meiste sicherlich direkt in die Tat umsetzen!
Viele Grüße,
Sydney
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23.08.2010, 11:18 Albträume durch Haarausfall Beitrag #6Stormdawn
Hi!
Glätten würde ich komplett sein lassen, Föhnen nur auf Kaltstufe und so selten wie möglich, am besten gleich mit weglassen.
Stichwort: Was passiert mit dem Eiweiß von einem Spiegelei, wenn du es in die >100°C heiße Bratpfanne gibst? Warum passiert das? Woraus bestehen Haare hauptsächlich? Und was passiert also mit der Struktur deiner Haare, wenn du sie bei hohen Temperaturen glättest? Aha, siehste! ^^
Ich persönlich glaub nichtmal, dass die Hitzeschutzsprays viel schützen können, das is letztendlich auch nur ein dünner Film von Silikonen und Alkoholen, der sich um dein Haar legt und verdampft. Die Temperatur kann das aus rein physikalischen Gründen nicht senken. Würde es das tun, würden deine Haare gar nicht mehr glatt werden können, denn nur durch Hitze lassen sie sich überhaupt glätten! (die Hitze bricht Disulfidbrücken im Keratingerüst deiner Haare auf, wodurch sie glatt werden)
Hast du denn so krasse Locken, dass du sie unbedingt glätten musst? Viele hier im Forum schwören inzwischen darauf, ihr natürliches Haar zu haben und sind stolz darauf! Aber da musst du dir die Tagebücher von Frauen durchlesen.
Schaumfestiger und Haarspray können Silikone enthalten, schau dir daher die Inhaltsstoffe auf der Verpackung genau an, bevor du sowas verwendest.
Das Haarwachs von Swiss-o-par (Kokos-Haarwachs?) habe ich auch mal benutzt, das ist aber auch nicht so ganz ohne. Ich hab das zwar problemlos vertragen, aber letztendlich ist da als Hauptbestandteil Vaseline drin (Petrolatum), die wird aus Erdöl gewonnen und hat ähnliche Eigenschaften wie Silikone.
Was den Waschrhythmus angeht: Es lässt sich leider nicht vermeiden, dass man die erste Zeit nicht super gepflegt aussieht, einfach weil die Kopfhaut eine Zeit lang braucht um sich daran zu gewöhnen, dass sie weniger Sebum produzieren muss. Das kann durchaus einige Wochen dauern. Wenn du jetzt jeden 2. Tag wäschst, kannst du ruhig um 1-2 Tage verlängern, wie du sagtest.
Da du im Gegensatz zu mir
längere Haare hast, kannst du das Sebum von der Kopfhaut ausgehend in die Längen verteilen, so dass du nicht ungepflegt aussiehst. Je nach Zustand deiner Haare werden sie das Sebum binnen etwa einer Stunde fast völlig aufsaugen. Es enthält eine ganze Menge Inhaltsstoffe, die deine Kopfhaut vor dem Austrocknen schützen - wenn du es in deinen Haaren verteilst, ist das das billigste und womöglich sogar beste Pflegemittel, das du kriegen kannst! Zusammensetzung: siehe hier
Der Punkt ist - wenn du nachweislich zu viele Haare verlierst, würde ich erstmal *alles* weglassen was schadet, egal ob es nur möglicherweise schädlich sein könnte oder tatsächlich schädlich ist. Sonst findest du nämlich nie heraus, woran dein Haarausfall liegt, weil du keine Faktoren ausschließen kannst.
Wie viele Haare findest du denn morgens nach dem Bürsten im (sauberen) Waschbecken? So mach ich das nämlich immer.
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31.08.2010, 03:36 Albträume durch Haarausfall Beitrag #7Sydney23
Hallo Stormdawn!
Entschuldige, dass ich mich jetzt erst zurückmelde.
Ich muss momentan sehr viel für die Uni lernen und habe mir zudem auch kurz vor dem Ende des australischen Winters noch eien Erkältung eingefangen. :-/
Also ich hab jetzt meine Haare nur alle 3-4 Tage gewaschen und auch nicht gefönt oder geglättet. Die Haare fettig zu lassen geht momentan ganz gut, weil ich sowieso zu Hause sitze und lerne.
Ich hatte mal richtig starke Locken, aber ich fand sie schön und hab mir die Haare vielleicht 1Mal im halben Jahr geglättet oder gefönt. Jetzt, wo ich sie kurz trage, sieht das einfach nicht so gut aus mit den Locken. Bei längeren Haaren ist es besser. Deshalb glätte ich sie mir eben, wenn ich mal abends ausgehe. In Deutschland geschieht das sehr selten, doch hier in Sydney geht man eben schon 1mal die Woche aus.
Wobei, wenn der Sommer beginnt, meine Haare sich so oder so kräuseln werden und ich somit wirklich nur dann, wenn ich denn mal "schicker" weggehe, ans Glätteisen denken werde.
So, weiterhin hatte ich noch keine Gelegenheit nach einem Naturkosmetik-Shampoo zu suchen. In Deutschland wüsste ich, wo ich hingehen muss. Hier muss ich noch bisschen suchen.
Da du mich ja gefragt hattest, wieviele Haare ich so durchschnittlich verliere, hab ich die letzte Zeit zu zählen begonnen.
Grundsätzlich verliere ich weniger Haare, wenn sie frisch gewaschen sind. Dafür aber zuvor unter der Dusche. Wenn sie richtig fettig sind, dann am meisten. Wenn ich einen Zopf binde und ihn dann öffne, sind am Haargummi schonmal ca. 10-15 Haare. Heute hab ich mal gezählt (und du musst bedenken, hier ist es Dienstag vormittag um halb 12 gerade) und ich hab, indem ich mir durch die Haare fahre, schon 70 Haare verloren und irgendwas sagt mir, das waren nicht die einzigen für heute. Heute ist aber auch der 3. Tag ohne Haarwäsche und sie sind somit extrem fettig.
Ich weiß nicht, sollte ich vllt. auch einfach aufhören, mir durch die Haare zu fahren? Oder mir einen Zopf zu binden? Vllt. sollte ich nur Haarspangen nutzen?
Auf jeden Fall hat sich (noch) nix geändert.
LG,
Sydney
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31.08.2010, 06:28 Albträume durch Haarausfall Beitrag #8Femme_Fatale
Mein Rat:
Geh so schnell wie möglich zum Arzt! Auch wenn Du im Ausland bist, da gibt es auch Ärzte!
Starker Haarausfall und eine schlechter gewordene Haarstruktur (dünnere, trockenere Haare) können auch auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse hinweisen.
Wie geht es Dir denn sonst? Hast Du seit dem Haarausfall z.B. auch Gewichtsveränderungen, schlechtere Haut, Müdigkeit / Antriebslosigkeit?
Wie gesagt - lass mal die Schilddrüse checken, auch wenn Du Dich ansosnten gut fühlst! Wenn da was nicht stimmt, kannst Du Nahrungsergänzungen bis zum Abwinken schlucken und 24h am Tag die Haare pflegen, die werden trotzdem ausfallen.
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